Geboren in Würzburg als zweites von sechs Kindern des Bauern Johann Steinruck und seiner Ehefrau Berta, geb. Göbel, aus Bergtheim, Kreis Würzburg.
1942 - 1947
Besuch der Volksschule in Bergtheim.
1947 - 1949
Besuch des humanistischen Gymnasiums in Miltenberg/Main,
1949 - 1953
Besuch des Alten Gymnasiums in Würzburg (Abitur: Juli 1953).
Vom Wintersemester 1953/54 bis einschließlich Wintersemester 1958/59
Studium der Theologie an der Theologischen Fakultät der Universität Würzburg.
15.03.1959
Priesterweihe in Würzburg, seitdem Priester des Bistums Würzburg.
Zunächst Kaplan in Wörth/Main.
01.05.1960 - 31.10.1961
Stipendiat der Kommission für Bayerische Landesgeschichte bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in München mit Studienaufenthalten an ausländischen Archiven, besonders am Vatikanischen Geheimarchiv in Rom.
26.06.1962
Promotion zum Dr. theol. an der Theologischen Fakultät der Universität Würzburg mit der Dissertation über Johann Baptist Fickler. Ein Laie im Dienste der Gegenreformation, als Bd. 89 der Reihe Reformationsgeschichtliche Studien und Texte 1965 im Verlag Aschendorff in Münster im Druck erschienen.
Nach erneuter Tätigkeit in der Seelsorge Freistellung zur Habilitation.
01.01.1964 - 31.03.1972
Wissenschaftlicher Assistent am Seminar für Kirchengeschichte an der Theologischen Fakultät der Universität Würzburg.
10.02.1971
Habilitation für das Fach Kirchengeschichte des Mittelalters und der Neuzeit durch die Theologische Fakultät der Universität Würzburg aufgrund der Habilitationsschrift Preußen und die römische Kurie im Nuntiaturstreit
(1785 - 1790) [bisher nicht veröffentlicht] und Ernennung zum Privatdozenten durch Urkunde vom 30.04.1971.
01.04.1972
ordentlicher Professor für Kirchengeschichte des Mittelalters und der Neuzeit an der Theologischen Fakultät Trier.
05.04.1982-30.09.2009
Studiendekan der Theologischen Fakultät Trier (zuständig für Studienberatung und Prüfungsangelegenheiten).