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 Historische Theologie
Historische Theologie SS 2013
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Historische Theologie

Kirchengeschichte des Altertums, Patrologie, Christliche Archäologie

Prof. Dr. Michael Fiedrowicz
Tel.: 201-3533 oder 3547; E-Mail: fiedrowi@uni-trier.de
Sprechstunde: nach Vereinbarung
Wissenschaftlicher Mitarbeiter:
Dipl.-Theol. Katharina Freudenberger M.A., Zi. E 237,
E-Mail: freudenb@uni-trier.de

71015

Jesus Christus im Glauben der frühen Kirche

Fiedrowicz

Vorlesung, 2 SWS
Leistungspunkte: 2,5

Raum: E 51
Zeit: Di 10-12
Beginn: 23.04.2013

I. Die Vorlesung behandelt folgende Themen:

1) Antikes Umfeld: viele Heilsbringer – Einzigartigkeit Christi
2) Pagane Einwände – Antwort der Apologeten (Geburt, Wunder, Tod, Auferste­hung)
3) Häretische Deutungen: Adoptianismus, Doketismus, Gnostizismus, Manichäis­mus
4) Christus-Bekenntnis der Konzilien: Nizäa, Ephesus, Chalcedon
5) Christus interpres: Christozentrische Schriftauslegung
6) Totus Christus: Christus und die Kirche
7) Liturgie: Christus im Beten der Kirche
8) Martyrium: Bezeugung Christi
9) Nachfolge Christi: christliches Ethos
10) Kunst: Christus im Bild

II. Ø Dassmann, E.: Kirchengeschichte des Altertums I-II/1, Stuttgart 1991/99.
Ø Frank, K. S.: Lehrbuch der Geschichte der alten Kirche, Paderborn 21999.
Ø Schönborn, C.: Gott sandte seinen Sohn. Christologie (AMATECA 7), Pader­born 2002.
Ø Ziegenaus, A.: Jesus Christus. Die Fülle des Heils (Katholische Dogmatik IV), Aachen 2000.

III. Modul 2A in MT; Modul 3B in B.Ed. und BA/N.

V. Modulprüfung (120-minütige Klausur) über 2A+B in MT; Modulprüfung (180-minütige Klausur) über 3A+B+D in B.Ed. und BA/N.

71016

Zentrale Themen der Kirchengeschichte des Altertums

Fiedrowicz

Vorlesung, 2 SWS
Leistungspunkte: 2,5

Raum: HS 10
Zeit: Fr 8-10
Beginn: 19.04.2013

I. Die Vorlesung behandelt folgende Themen:

1) Mission und Ausbreitung des Christentums
2) Fremdwahrnehmung und Selbstdarstellung
3) Äußere Widerstände und christl. Einstellungen zum Staat
4) Theol. Kontroversen und dogmatische Klärungen
5) Gottesdienst und Gemeindeleben
6) Kirchliche Ämter und Strukturen
7) Christliches Leben in der Antiken Gesellschaft

II. Ø Frank, K.S.: Lehrbuch der Geschichte der alten Kirche, Paderborn 21999.

III. Modul 17A in MT; Modul 11D in M.Ed./G; Modul 2A in MA/N.

V. Modulprüfung (180-minütige Klausur) über 17A+B in MT, über 11B+C+D in M.Ed./G; Modulprüfung (120-minütige Klausur) über 2A in MA/N.

71037

Die Welt der Ikonen

Sauser

Seminar, 2 SWS

Raum: Windstr. 17-19
Zeit: Mi 18.30-20.00
Beginn: 24.04.2013

I. Theologie und Geschichte der Ikonen.

II. Ø Wird in der Seminarübung angegeben.

V. Teilnahmeschein. Die Teilnahme kann auf Modul 15B in MT angerechnet werden.

Christliche Archäologie

Lehrbeauftragter Prof. Dr. Winfried Weber
Tel.: 0651/57298, E-Mail: winweber@gmx.de

Im SS 2013 findet keine Lehrveranstaltung statt

Kirchengeschichte des Mittelalters und der Neuzeit

Prof. Dr. Bernhard Schneider
Tel.: 201-3534 oder 3530, Zi. E 238, E-Mail: schneid0@uni-trier.de
Sprechstunde: Fr 9-10 Uhr und nach Vereinbarung
Wissenschaftlicher Mitarbeiter: N.N.

71045

Das Volk Gottes im Zeitalter der Demokratien und
Massenideologien

Schneider

Vorlesung mit Diskussion, 2 SWS
Leistungspunkte: 2,5/4,0

Raum: HS 10
Zeit: Di 8-10
Beginn: 16.04.2013

I. Die Vorlesung macht im Überblick vertraut mit Wegen und Entwürfen christli­chen Lebens in der Zeit von der Aufklärung im späten 18. Jahrhundert bis zu den Umbrüchen in den 1960er Jahren.

Schwerpunkte werden sein:
- Katholische Aufklärung, Revolution und Säkularisation
- Kirche und Revolutionen
- Kirche und Staat, Christen und Nationalismus
- Katholizismus und soziale Frage
- Deutsche Katholiken zwischen Kulturkampf und I. Weltkrieg
- Katholizismus und Demokratien
- Katholizismus und totalitäre Systeme
- Das II. Vatikanum und die Entwicklungen zur „Weltkirche“

II. Ø Schatz, Klaus: Kirchengeschichte der Neuzeit 2, Düsseldorf 2003.
Ø Nowak, Kurt: Geschichte des Christentums in Deutschland. Religion, Politik und Gesellschaft vom Ende der Aufklärung bis zur Mitte des 20. Jahrhun­derts, München 1995.
Ø
Rémond, René: Religion und Gesellschaft in Europa. Von 1789 bis zur Gegen­wart, München 2000.
Ø Gatz, Erwin: Kirche und Katholizismus seit 1945, bes. Bd. 1, Paderborn 1998 (ff.).
Ø Wolf, Hubert: Ökumenische Kirchengeschichte Bd. 3: Von der Französi­schen Revolution bis 1989, Darmstadt 2007.

III. Modul 7C/1 im B.Ed. bzw. 6C/1 im BA/N; Modul 9B in MT.

V. Modulprüfung (180-minütige Klausur) über 7A+B+C/1 oder Seminarschein (Past.) (7C/2) und (120-minütige Klausur) über 7A+B in B.Ed; analog für BA/N (Module 6A+B+C); Modulprüfung (180-minütige Klausur) über 9A+B in MT.

71048

Dauerbrenner der Kirchengeschichte: Christliche Armen- und Krankenfürsorge im historischen Wandel

Schneider

Vorlesung, 2 SWS
Leistungspunkte: 2,5

Raum: E 139
Zeit: Di 10-12
Beginn: 16.04.2013

I. „Berufen zur Caritas“ heißt eine Erklärung der deutschen Bischöfe vom Jahr 2009. Sie macht deutlich: Die Zuwendung zu Menschen in Not und Krankheit ge­hört zu den Grundvollzügen praktischer christlicher Existenz als Einzelner, als Gemeinde und als Gesamtkirche. Diese Zuwendung ist ein Grundthema der Hl. Schrift und davon ausgehend wurde sie immer wieder Gegenstand theologischer Reflexion. Die Wahrnehmung von Armen und Armut, die Praxis der Armen- und Krankenfürsorge wie die Reflexion darüber waren dabei im Verlauf der vergan­genen 2000 Jahre regelmäßig markanten Wandlungsprozessen unterworfen. Die Vorlesung geht diesen Grundlegungen und Wandlungsprozessen in Form eines historischen Längsschnittes nach, der sich in der Neuzeit schwerpunktmäßig auf den Katholizismus und die Entwicklungen im deutschen Sprachraum konzentriert:
I. Grundlegung in Bibel und frühem Christentum
II. Armut und Armenfürsorge in der mittelalterlichen Welt
III. Gelobte Armut und verfluchte Bettler: Der Umbruch im Spätmittelalter
IV. Arme und Armenfürsorge in Reformation und konfessionellem Zeitalter
V. Erziehung und Zwangsbeglückung: Arme im Horizont der Aufklärung
VI. Vom Untergang der alten zur Etablierung einer neuen Caritas: Arme und Ar­menfürsorge im 19. Jahrhundert
VII. Im Zeichen von Organisation und Professionalisierung: Christliche soziale Arbeit im 20. Jahrhundert
VIII. „Option für die Armen“ – Von der Barmherzigkeit zur weltweiten Solidari­tät

II. Ø Gatz, Erwin. (Hg.): Caritas und soziale Dienste, Freiburg 1996.
Ø Hammann, Gottfried: Die Geschichte der christlichen Diakonie, Göttingen 2003.
Ø Haslinger, Herbert: Diakonie. Grundlagen für die soziale Arbeit der Kirche, Pa­derborn 2009.
Ø Müller, Oliver: Vom Almosen zum Spendenmarkt, Freiburg 2005.
ØUerlings, Herbert u.a. (Hrsg.): Armut. Perspektiven in Kunst und Gesell­schaft, Darmstadt 2011.

III. Modul 17B in MT.

V. Modulprüfung (180-minütige Klausur) über 17A+B.

71046

Gelebter Glaube im historischen Wandel: Einblicke in die Frömmigkeitsgeschichte des Mittelalters und der Neuzeit

Schneider

Vorlesung mit Diskussion, 2 SWS
Leistungspunkte: 2,5

Raum: E 51
Zeit: Fr 10-12
Beginn: 19.04.2013

I. Die Vorlesung bietet einen Einblick in wesentliche Themen der Frömmigkeitsge­schichte und die Formen praktizierter christlicher Religiosität im historischen Wandel vom Spätmittelalter bis ins 20. Jahrhundert. Dabei kommt durchgängig das Beziehungsgeflecht von eher individueller Spiritualität, gemeinschaftlichen Frömmigkeitspraktiken und der amtlichen kirchlichen Liturgie in den Blick. Be­handelt werden u.a.
- Devotio moderna und Humanismus
- Spätmittelalterliche Massenreligiosität
- Die Grundlegung protestantischer Frömmigkeit
- Der Strukturwandel katholischer Frömmigkeit in der Frühen Neuzeit
- Frömmigkeitsreformen der katholischen Aufklärung
- Die ultramontane Frömmigkeit der Vielen
- Umbrüche am Beginn des 20. Jahrhunderts

II. Ø Angenendt, Arnold: Heilige und Reliquien. Die Geschichte ihres Kultes vom frühen Christentum bis zur Gegenwart, München 1994 (u.ö).
Ø Ders.: Geschichte der Religiosität im Mittelalter, Darmstadt 1997 (u.ö).
Ø Mc Ginn, Bernard (Hrsg.): Geschichte der christlichen Spiritualität, 3 Bde., Würzburg 1993-1997.
Ø Dinzelbacher, Peter: Handbuch der Religionsgeschichte im deutschsprachi­gen Raum, Paderborn 2000 ff.
Ø Benke, Christoph: Kleine Geschichte der christlichen Spiritualität, Freiburg 2007.

III. Modul 11B in MT.

V. 20-minütige mündl. Kollegialprüfung über 11A und B.

Bistums- und Landesgeschichte

71055

Kirche und religiöses Leben im Raum des Bistums Trier von der Antike bis zur Gegenwart

Fiedrowicz/Schneider

Vorlesung mit Exkursion, 2 SWS
Leistungspunkte: 2,5
Tagesexkursion: 15. Juni 2013
                             9.00-ca. 16.00 Uhr

Raum: Seminarraum (Bibl.), Jesuitenstr. 13
Zeit: Do 14-16
Beginn: 18.04.2013

II. Ø Geschichte des Bistums Trier, hrsg. von Winfried Weber und Hans Casel 2003.
Ø Geschichte des Bistums Trier, hrsg. von Martin Persch und Bernhard Schneider, Bde. 1; 3; 4; 5, Trier 2000-2010.

III. Modul 15A in MT.

V. Teilnahmebescheinigung.

Theologische Text- und Literaturgeschichte

Lehrbeauftragter Prof. Dr. Michael Embach
Tel.: 0651/718-1420, E-Mail: michael.embach@trier.de
Sprechstunde: nach Vereinbarung

21547

Sebastian Brant (1457-1521) im Kontext des oberrhei­nischen Humanismus

Embach

Seminar, 2 SWS
Vorbesprechung
: 14.03.2013, 16.00 Uhr, E 139

Raum: E 139
Zeit: Do 16-18
Beginn: 18.04.2013

I. Die Veranstaltung beschäftigt sich mit Leben und Werk des Straßburger Humanis­ten Sebastian Brant. Neben dem ‚Narrenschiff’ sollen weitere theologi­sche, politische und juristische Schriften des Autors untersucht werden. Darüber hinaus erfolgt eine Interpretation ausgewählter Flugschriften, die durch ihr ikono­graphisches Programm ein zusätzliches mediales Gewicht beanspruchen. Mit Se­bastian Brant tritt einer der bedeutendsten Publizisten der Frühen Neuzeit vor Augen. Als Typus des „konservativen Revolutionärs“ ist Brant durch eine starke Nähe zur katholischen Kirche sowie zum habsburgischen Kaiserhaus gekenn­zeichnet.

Darüber hinaus erfolgt eine Einordnung Sebastian Brants in den Kontext des ober­rheinischen Humanismus.

II. Ø Knape, Joachim: Brant, Sebastian. In: Deutscher Humanismus 1480-1520. Verfasserlexikon. Bd. 1. Berlin / New York 2008, Sp. 247-283.
Ø Wilhelmi, Thomas: Sebastian Brant-Bibliographie, Bern 1990.
Ø Wilhelmi, Thomas [Hrsg.]: Sebastian Brant. Forschungsbeiträge zu seinem Leben, zum ‚Narrenschiff’ und zum übrigen Werk, Basel 2002.

V. Qualifizierter Seminarschein bei aktiver Teilnahme, Übernahme eines Referates und Erstellung einer Hausarbeit.