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Systematische Theologie
Fundamentaltheologie und Ökumenische
Theologie
Prof. Dr. Walter A. Euler
Tel.: 201-3536 oder 3524; E-Mail:
euler@uni-trier.de
Sprechstunde: Di 15-16
Wissenschaftlicher Mitarbeiter:
Dipl.-Theol., Dipl.-Päd. Margarete Eirich, Zi. E 241
E-Mail: eirich@uni-trier.de
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71050 |
Vernunft und Glaube. Einführung in die Theologie |
Euler |
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Vorlesung, 1 SWS
Leistungspunkte:
1,5 |
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Raum: |
HS 10 |
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Zeit: |
Di 16-17 |
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Beginn:
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16.04.2013 |
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I. Die Vorlesung stellt den
Aufbau der katholischen Theologie vor und begründet ihren
spezifischen Wissenschaftscharakter. Außerdem wird das
christliche Verständnis der göttlichen Offenbarung in
Verbindung mit den Bezeugungsinstanzen der Offenbarung in den
Blick genommen.
II. Ø Papst
Benedikt XVI.: Nachsynodales Apostolisches Schreiben „Verbum
Domini“ über das Wort Gottes im Leben und in der Sendung der
Kirche (2010). Dieser Text ist über das Internet, z.B. die
Hompage des Hl. Stuhls, zugänglich.
Ø Garhammer, Erich:
Theologie, wohin? Blicke von außen und innen, Würzburg 2011.
Ø Hercsik, Donath:
Die Grundlagen unseres Glaubens. Eine theologische
Prinzipienlehre, Münster 2005.
Ø Klausnitzer,
Wolfgang: Grundkurs katholische Theologie. Geschichte,
Disziplinen, Biographien, Innsbruck u.a. 2002.
Ø Ratzinger, Joseph:
Wesen und Auftrag der Theologie. Versuche zu ihrer
Ortsbestimmung im Disput der Gegenwart, Einsiedeln 1993.
Ø Swinburne,
Richard: Glaube und Vernunft, Würzburg 2009.
III. Modul 3A
in MT. Modul 1E in B.Ed und BA/N; Lehramtsstudierende im
Grundstudium, offen für Hörer aller Fachbereiche und Gasthörer.
V. Modulteilprüfung (120-minütige Klausur) über 1E+F+G in B.Ed.
und 1E+F in BA/N; Modulprüfung (120-minütige Klausur) über
3A+C+D in MT.
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71051 |
Christentum und andere Religionen I |
Euler |
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Vorlesung, 1 SWS
Leistungspunkte:
1,5/1,25 |
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Raum: |
HS 10 |
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Zeit: |
Di 17-18 |
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Beginn:
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16.04.2013 |
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I. Die
sich über zwei Semester erstreckende Vorlesung: „Christentum und
andere Religionen“ behandelt die Stellung des Christentums im
Rahmen der großen Weltreligionen. Der erste Teil der Vorlesung
erörtert das Problem der Theologie der Religionen bzw.
Religionstheologie. Dabei geht es um die
systematisch-theologische Frage, wie andere Religionen aus
christlicher Sicht zu bewerten sind, ob und inwiefern sie ihren
Anhängern auf dem Weg zu Gott und zum Heil hilfreich sind bzw.
sein können.
II. Ø Bernhardt,
Reinhold: Der Absolutheitsanspruch des Christentums. Von der
Aufklärung bis zur Pluralistischen Religionstheologie,
Gütersloh 21993.
Ø Henrix, Hans
Hermann: Judentum und Christentum. Gemeinschaft wider Willen,
Kevelaer 2004.
Ø Müller,
Gerhard Ludwig (Hg.): Die Heilsuniversalität Christi und der
Kirche. Originaltexte und Studien der römischen
Glaubenskongregation zur Erklärung „Dominus Jesus“, Würzburg
2003.
Ø Ratzinger, Joseph:
Glaube – Wahrheit – Toleranz. Das Christentum und die
Weltreligionen, Freiburg u.a. 2003.
Ø Sullivan,
Francis A.: Salvation outside the Church? Tracing the History of
the Catholic Response, London 1992.
III. Modul 6A/1 im B.Ed. bzw. 5A/1
in BA/N; Diplomstudierende im Hauptstudium, Lehramtsstudierende
im Grundstudium, offen für Hörer aller Fachbereiche und
Gasthörer.
V. Modulprüfung (120-minütige Klausur) über 6A+B im B.Ed. und
5A+B im BA/N im WS 2013/14.
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71052 |
Die eine Kirche und die vielen Kirchen |
Euler |
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Vorlesung, 2 SWS
Leistungspunkte:
2,5 |
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Raum: |
HS 10 |
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Zeit: |
Mi 14-16 |
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Beginn:
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17.04.2013 |
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I. Die
Vorlesung behandelt das fundamentaltheologische Problem der
Wahrheit und Wirklichkeit von Kirche in der Vielzahl der
institutionell verfassten Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften
aus konfessionskundlicher, ökumenischer und
kontroverstheologischer Perspektive. Konfessionskundlich
ausgerichtet ist die Veranstaltung, weil sie grundlegende
Informationen über die nichtkatholischen Kirchen und kirchlichen
Gemeinschaften vermittelt; ökumenisch, weil sie das den
unterschiedlichen Konfessionen Gemeinsame und sie miteinander
Verbindende in den Blick nimmt; kontroverstheologisch, weil sie
die theologische Legitimität des katholischen
Kirchenverständnisses entfaltet.
II. Ø Hintzen,
Georg / Thönissen, Wolfgang: Kirchengemeinschaft möglich?
Einheitsverständnis und Einheitskonzepte in der Diskussion,
Paderborn 2001.
Ø Kasper, Walter:
Die Früchte ernten. Grundlagen christlichen Glaubens im
ökumenischen Dialog, Leipzig 2011.
Ø Klausnitzer,
Wolfgang: Kirche, Kirchen und Ökumene. Lehrbuch der
Fundamentaltheologie für Studierende und Religionslehrer,
Regensburg 2010.
Ø Ratzinger, Joseph:
Kirche – Zeichen unter den Völkern. Schriften zur Ekklesiologie
und Ökumene, Freiburg-Basel-Wien 2010 (Joseph Ratzinger
Gesammelte Schriften, Bd. 8).
Ø Thönissen,
Wolfgang (Hg.): Lexikon der Ökumene und Konfessionskunde,
Freiburg/Br. 2007.
III. Modul 3D in B.Ed. und BA/N;
Diplomstudierende im Hauptstudium, Lehramtsstudierende im
Grundstudium, offen für Hörer aller Fachbereiche und Gasthörer.
V. Modulprüfung (180-minütige Klausur) über 3A+B+D im B.Ed. und
BA/N.
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71039 |
John L. Allen: Das neue Gesicht der Kirche. Die Zukunft
des Katholizismus |
Euler |
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Seminar, 2 SWS
Leistungspunkte:
5,0 |
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Raum: |
E 50 |
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Zeit: |
Mi 16-18 |
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Beginn:
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17.04.2013 |
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I. „Das 21. Jahrhundert wird von
allen Katholiken, ganz gleich, welcher kirchlichen Richtung sie
derzeit angehören, eine neue Art von Mut verlangen, nämlich den
Mut, global katholisch zu sein, also die Kirchturmperspektive
einer bestimmten Sprache, ethnischen Zugehörigkeit,
geographischen Region oder Ideologie aufzugeben und sich zur
Mitgliedschaft einer wirklich ‚katholischen‘ Kirche zu
bekennen.“ Mit diesen Worten beschließt John L. Allen seine
große Untersuchung über die Zukunft der katholischen Kirche.
Seine Perspektive ist eine globale, die sich wohltuend von der
einseitigen Fixierung auf die mitteleuropäische Situation der
meisten deutschen Analysen zur Lage und Zukunft der Kirche
unterscheidet. Aus diesem Grund eröffnet das Buch des
us-amerikanischen Journalisten neue Denkhorizonte.
Im Seminar geht es darum, die Argumente von Allen genau zu
analysieren und ihre Stringenz aus fundamentaltheologischer
Perspektive zu prüfen.
II. Ø Allen,
John L.: Das neue Gesicht der Kirche. Die Zukunft des
Katholizismus, Gütersloh 2010.
III. Offen für Studierende der
alten und neuen Studiengänge.
V. Qualifizierter Seminarschein aufgrund eines schriftlich
ausgearbeiteten Referates oder einer Hausarbeit.
Dogmatische und Mystische Theologie
Dogmatik und Dogmengeschichte I
Dr. Florian Bruckmann (Vertretung)
Tel.: 201-3537 oder 3543
Sprechstunde: nach Vereinbarung
Wissenschaftlicher Mitarbeiter: N.N.
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71030 |
Eschatologie |
Dr. Bruckmann |
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Vorlesung, 2 SWS
Leistungspunkte:
2,5 |
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Di 14-16, HS 10, 16.04.2013 |
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Mi 8-10, E 50,
17.04.2013 |
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I. Thema der Vorlesung, Ort und
Zeit werden durch Aushang und im Internet bekannt gegeben.
III. Modul 18C
in MT. Diplom- und Lehramtsstudierende im Hauptstudium.
V.
Modulteilprüfung (20-minütige mündl. Prüfung) über 18C+D in MT.
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71029 |
Die Lehre von den Sakramenten der Taufe, Eucharistie und
Buße |
Dahm |
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Vorlesung, 2 SWS
Leistungspunkte:
2,5 |
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Raum: |
HS I, Jesuitenstr.
13 |
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Zeit: |
Do 10-12 |
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Beginn:
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18.04.2013 |
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I. Nach katholischem Verständnis
vollzieht die Kirche in der Feier der Sakramente ihr eigenes
Wesen als Ur- und Wurzelsakrament des Heils. Die Sakramente
selbst vermitteln als heilige Zeichen, die enthalten, was sie
bezeichnen, das von Christus in der Geschichte gewirkte Heil je
neu in die Gegenwart des einzelnen Menschen. Taufe und
Eucharistie kommt dabei insofern eine fundamentale Bedeutung zu,
als sie die Gemeinschaft mit dem im Mysterium von Tod und
Auferstehung sich für die Vielen hingebenden Erlöser begründen
und damit zugleich die Kirche als Leib Christi konstituieren.
Die Vorlesung möchte in einer jeweils biblischen,
dogmengeschichtlichen und systematischen Betrachtung zum
theologischen Verständnis von Taufe, Eucharistie und Buße
hinführen.
II. Ø Koch,
G.: Sakramentenlehre – Das Heil aus den Sakramenten, in:
Glaubenszugänge, Bd. 3, hg. von W. Beinert, Paderborn 1995,
381-403.417-468.
Ø Schneider, Th.:
Zeichen der Nähe Gottes. Grundriss der Sakramententheologie,
Mainz 51987.
Ø Müller, G. L.:
Katholische Dogmatik, Freiburg 1995, 658-671.680-734.
Ø Ziegenaus, A.: Die
Heilsgegenwart in der Kirche. Sakramentenlehre, Aachen 2003,
192-226.257-427.
Ø Hoping, H.: Mein
Leib für euch gegeben. Geschichte und Theologie der
Eucharistie, Freiburg-Basel-Wien 2011.
III. Modul 18D
in MT. Diplom- und Lehramtsstudierende im Hauptstudium.
V. Modulteilprüfung (20-minütige mündl. Prüfung) über 18C+D in
MT.
Moraltheologie
Prof. Dr. Johannes Brantl
Tel.: 201-3540 oder 3543, E-Mail:
brantl@uni-trier.de
Sprechstunde: Mo 12-13 Uhr
Wissenschaftliche Mitarbeiterin: Dipl.-Theol. Judith Honrath,
Zi. E 245, E-Mail:
honrath@uni-trier.de
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71027 |
Die theologisch-ethische Orientierung des Handelns |
Brantl |
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Vorlesung, 2 SWS
Leistungspunkte:
2,5/2,0 |
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Raum: |
HS 10 |
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Zeit: |
Mo 10-12 |
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Beginn:
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15.04.2013 |
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I. Katholische Moraltheologie
versteht sich als „handlungsleitende Sinnwissenschaft“ (K.
Demmer), der es im Wesentlichen darum geht, die komplexen
Vollzüge sittlichen Handelns sowie die zugrunde liegenden Sinn-
und Werteinsichten zu reflektieren. Damit erweist sich die
theologische Ethik als eine „praktische Wissenschaft“ deren Ziel
nicht ein Wissen um des Wissens willen, sondern die Ermöglichung
einer bewussteren, verantwortbaren Praxis ist.
Die Vorlesung thematisiert neben den spezifischen theologischen
Erkenntnisquellen des sittlichen Anspruchs vor allem auch die
Frage der Begründung moralischer Handlungsnormen.
II.
Ø Ernst, St.:
Grundfragen theologischer Ethik. Eine Einführung, München 2009.
Ø Römelt, J.:
Christliche Ethik in moderner Gesellschaft, Bd. 1: Grundlagen,
Freiburg-Basel-Wien 2008.
Ø Schockenhoff, E.:
Grundlegung der Ethik. Ein theologischer Entwurf,
Freiburg-Basel-Wien 2007.
Ø Weber, H.:
Allgemeine Moraltheologie. Ruf und Antwort, Graz-Wien-Köln 1991.
III. Modul 5A
in B.Ed. bzw. 4A in BA/N, 12A in MT.
V. Modulprüfung (20-minütige mündl. Prüfung) über 5A+B+C in
B.Ed. und 4A+B+C in BA/N; Modulprüfung (180-minütige Klausur)
über 12A+B+C+D in MT.
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71028 |
Sexualethik (Liebe und Verantwortung. Perspektiven
christlicher Sexualethik) |
Brantl |
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Vorlesung, 2 SWS
Leistungspunkte:
2,5/3,0 |
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Raum: |
HS 10 |
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Zeit: |
Mi 10-12 |
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Beginn:
|
17.04.2013 |
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I. Diskussionen über die
richtigen sexualethischen Normen werden in der gegenwärtigen
Gesellschaft nicht selten mit erheblicher Schärfe geführt.
Kritisch betrachtet, ja bisweilen auch angefeindet wird in
diesem Zusammenhang insbesondere die katholische Sexualmoral
bzw. deren Zerrbild, welches manche Menschen vor Augen haben.
Im Verlauf der Vorlesung sollen daher zunächst die
anthropologischen und theologischen Grundlagen kirchlicher
Sexualmoral reflektiert, historische Entwicklungen
differenziert und aktuelle gesellschaftliche Einflüsse
thematisiert werden. Neben der moraltheologischen Orientierung
im Blick auf einzelne konkrete Phänomene und Problembereiche
menschlicher Sexualität liegt der inhaltliche Schwerpunkt der
Vorlesung allerdings darin, die christliche Ehe als einen Bund
personaler Liebe und Partnerschaft eingehend zu beleuchten sowie
dessen gesellschaftliche Bedeutung, seine Unverzichtbarkeit für
die Weitergabe des Lebens und sakramentale Dimension
herauszustellen.
II. Ø Hilpert,
Konrad (Hg.): Zukunftshorizonte katholischer Sexualethik,
Freiburg i. Br. 2011.
Ø Fraling, B.:
Sexualethik. Ein Versuch aus christl. Sicht, Paderborn 1995.
Ø Knapp, M.: Glaube
– Liebe – Ehe. Ein theologischer Versuch in schwieriger Zeit,
Würzburg 1999.
Ø Wojtyla, K.: Liebe
und Verantwortung, München 21981.
Ø Sekretariat der
Deutschen Bischofskonferenz (Hg.), Wort der Dt. Bischöfe „Ehe
und Familie - in guter Gesellschaft“
(Hirtenschreiben/Erklärungen Nr. 61), Bonn 1999.
III. Modul 20B in MT; 10A in M.Ed./R;
12A/3 in M.Ed./G und 3C in MA/N; Diplom- und Lehramtsstudierende
im Hauptstudium.
V. Erstellen eines ca. 5-8seitigen Essays über 20B in MT;
Modulteilprüfung im WS 2013/14 (20-minütige mündl. Prüfung) über
12A/2+3+4 in M.Ed./G; Modulprüfung (20-minütige mündl. Prüfung)
über 10A+D in M.Ed./R; Modulprüfung (20-minütige mündl. Prüfung)
über 3B+C in MA/N.
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71043 |
Schuld, Sünde und Vergebung |
Brantl/Honrath |
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Seminar, 2 SWS
Leistungspunkte:
5,0 |
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Raum: |
E 139 |
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Zeit: |
Mi 16-18 |
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Beginn:
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24.04.2013 |
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I. Für den christlichen Glauben
ist Schuld ein zentrales Thema, als andauernde Möglichkeit des
menschlichen Daseins sowie als bleibendes Resultat des
Handelns. Wenn in den grundlegenden Urkunden des christlichen
Glaubens von Sünde gesprochen wird, geht es allerdings meist um
mehr als um einzelne Taten und Vergehen, nämlich auch um die
Störung oder gar Zerstörung von Beziehungen, um
Selbstisolation, in der man sich verfangen hat, sowie um die
Erfahrung einer gewissen Ohnmacht gegenüber Verhaltensweisen,
die den Menschen beherrschen und ihn immer wieder daran
hindern, im guten Sinne „menschlich“ zu sein. Schuld ist in
biblischer Perspektive demnach ein Faktor, der die Realität von
Mensch, Gemeinschaft und Welt insgesamt maßgeblich prägt. Dass
der Mensch nicht einfach solcher Verstrickung ausgeliefert ist,
sondern ihr Entkommen und trotz aller Sündigkeit sogar Rettung
und Vergebung erlangen kann, ist ebenfalls ein zentrales Thema
der biblischen Verkündigung und des christlichen Glaubens.
Die Seminarveranstaltung möchte auf der Basis verschiedener
maßgeblicher Texte der Theologie- und Philosophiegeschichte die
beschriebene Thematik von Schuld, Sünde und Vergebung beleuchten
und in ihrer bleibenden Bedeutung für das menschliche Leben
heute reflektieren.
II.
Ø Grundlegende Texte
zum Thema des Seminars werden in Form eines Readers zur
Verfügung gestellt.
III. Modul 15 oder 23 in MT
fakultativ; Diplom- und Lehramtsstudierende im Hauptstudium.
V. Seminarschein aufgrund eines schriftlich ausgearbeiteten
Referates.
Christliche Sozialwissenschaft
Prof. Dr. Dr. Wolfgang Ockenfels
Tel.: 201-3542 oder 3543, Zi. E 250, E-Mail:
ockenwol@uni-trier.de
Sprechstunde: nach Vereinbarung
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71032 |
Geschichte und Entfaltung der Katholischen Soziallehre |
Ockenfels |
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Vorlesung, 1 SWS
Leistungspunkte:
1,5 |
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Raum: |
E 50 |
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Zeit: |
Do 9-10 |
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Beginn:
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18.04.2013 |
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I. Was ist und was will die
katholische Soziallehre? Einführung in die geschichtliche
Entwicklung: von der kirchlichen Caritas zur Reform sozialer
Strukturen. Grundlegung normativer Aussagen der Kirche zu
sozialen Fragen.
II.
Ø Monzel, Nikolaus:
Die katholische Kirche in der Sozialgeschichte. Von den
Anfängen bis zur Gegenwart, München 1980.
Ø Texte zur
Katholischen Soziallehre. Hrsg. vom Bundesverband der KAB,
Kevelaer (8. Aufl.) 1992.
Ø Kompendium der
Soziallehre der Kirche. Hrsg. vom Päpstlichen Rat für
Gerechtigkeit und Frieden, Freiburg 2006.
III. Modul 3D
in MT.
V. Modulprüfung (120-minütige Klausur) über 3A+C+D.
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71031 |
Katholische Soziallehre und Sozialethik |
Ockenfels |
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Vorlesung, 2 SWS
Leistungspunkte:
2,0 |
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Raum: |
HS 10 |
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Zeit: |
Do 10-12 |
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Beginn:
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18.04.2013 |
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I. Geschichtliche Entwicklung der
Katholischen Soziallehre und -bewegung, vor allem seit dem 19.
Jahrhundert. Legitimation und Kompetenz der Kirche in sozialen
Fragen. Aussagen und Implikationen der Sozialenzykliken.
Naturrecht und Sozialprinzipien.
II.
Ø Ockenfels, W.:
Kleine Katholische Soziallehre, Trier 31990.
Ø Rauscher, A.:
Kirche in der Welt. 2 Bde., Würzburg 1988.
Ø Höffner; J.:
Christliche Gesellschaftslehre, Kevelear 51968.
Ø Kerber, W.:
Sozialethik, Stuttgart 1998.
III. Modul 5C in B.Ed. und 4C in
BA/N. Diplom- und Lehramtsstudierende im Hauptstudium.
V. Modulprüfung (20-minütige mündl. Prüfung) über 5A+B+C in
B.Ed. und 4A+B+C in BA/N.
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71014 |
Katholische Soziallehre und Naturrecht |
Ockenfels |
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Blockseminar, 2 SWS
Leistungspunkte:
5,0 |
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Raum: |
Rel.-Päd. Seminar, Jesuitenstr.13 |
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Zeit: |
Di 16-18 |
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Beginn:
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16.04.2013 |
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I. Sind staatliche Gesetze auch
„gerecht“? Was rechtfertigt sie, womit werden sie begründet? An
diese klassische Frage erinnerte Papst Benedikt XVI. in seiner
Rede vor dem deutschen Bundestag. Vor allem in Krisenzeiten
werden naturrechtliche Fragen aufgeworfen, die auf vernünftige
Antwort warten. Zu klären ist der Zusammenhang von Naturrecht
und Menschen sowie biblische, theologische und Lehramtliche
Zusammenhänge.
II. Ø Benedikt
XVI: Rede vor dem Deutschen Bundestag am 22. September 2011:
Über die „Grundlagen des freiheitlichen Rechtsstaates“.
Ø Messner, Johannes: Das Naturrecht. Handbuch der Gesellschaftsethik,
Staatsethik und Wirtschaftsethik, 6. Aufl., Innsbruck 1966,
Neudruck: Berlin 1984.
Ø Ratzinger, Joseph: Naturrecht, Evangelium und Ideologie. In: Klaus von
Bismarck – Walter Dirks (Hrsg): Christlicher Glaube und
Ideologie, Mainz 1964.
Ø Rommen, Heinrich Die ewige Wiederkehr des Naturrechts, 2. Aufl. München
1947.
Ø Schockenhoff,
Eberhard: Naturrecht und Menschenwürde. Universale Ethik in
einer geschichtlichen Welt, Mainz 1996.
Ø Utz,
Arthur F.: Sozialethik, II. Teil: Rechtsphilosophie, Heidelberg
etc. 1963.
Ø Waldstein,
Wolfgang: Ins Herz geschrieben. Das Naturrecht als Fundament
einer menschlichen Gesellschaft, Augsburg 2010.
III. Modul 15 oder 23 in MT
fakultativ.
V. Seminarschein aufgrund eines schriftlich ausgearbeiteten
Referates. |